Das schlägt schon sehr auf's Gemüt. Man ist ständig nass (meine dünne Regenjacke ist jetzt auch nicht so der Knaller), die Klamotten kleben und dann kommt noch der Weg dazu.
Diese Etappe war eigentlich nur 17 km aber für mich war es die bisher härteste. Wir hatten einen steilen Anstieg von 20 Meter über dem Meeresspiegel auf 400 Meter und das im Wald mit Felsen die vom Regen total glatt und auch noch wackelig waren.
Zum Teil musste ich mit den Händen regelrecht klettern. Puuhh das war schon grenzwertig.
Es war die höchste Erhebung des Caminos auf dem portugisischen Weg und hier ist ein Kreuz an dem man den mitgebrachten "Balast" ablegen kann.
Das habe ich dann auch für mich und eine liebe Kollegin getan.
Der Camino ist wie das Leben, manchmal sonnig und einfach und manchmal regnerisch und hart!!
Wieder eine Lektion gelernt.
Wir haben dann noch eine Herberge gefunden und trotz 26 Leuten in einem Zimmer keinen Schnarcher gehabt!! Manchmal hat man auch Glück.



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